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Den kombinierten Stromverbrauch nach WLTP gibt der Hersteller mit 17,6 kWh / 100 km an. So motorisiert liegt die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h bei 5,8 Sekunden. Selbst bei Kurvenfahrten bleibt das SUV-Coupé stets agil und bietet insgesamt eine gute Straßenlage. Wir haben uns den jüngsten Neuzugang der smart Familie mal genauer angeschaut.
Die Modelle smart #3 Pro, Pro+, Premium und 25th Anniversary Edition mit Hinterradantrieb verfügen über einen Motor mit einer Systemleistung von bis zu 272 PS / 200 kW. Die maximale Geschwindigkeit ist bei allen #3 Modellvarianten bei 180 km/h elektronisch abgeregelt. Mit seinen kompakten Abmessungen, seinen stylischen Details und zahlreichen technischen sowie nützlichen Highlights weiß das smart #3 SUV-Coupé zu überzeugen.
Reichweite im Test: 410 km
Der smart fortwo der ersten Generation leistete 75 PS – das neue SUV-Coupé steigt mit 272 PS in der Basis-Variante ein. Mit dem Besitzerwechsel (51 Prozent von smart gehören heute dem chinesischen Konzern Geely) ist aus dem einstigen Kleinstwagenhersteller eine reine Elektrofirma geworden. Das Tuning-Unternehmen baut traditionell besonders potente Fahrzeuge für Mercedes-Benz, Maybach und smart. Auf dem letzten Platz landet die „Brabus“-Variante mit 415 Kilometer, an deren Namen sich ablesen lässt, dass es sich hierbei um das sportlichste Modell handelt.
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Die Armablage lässt sich aufklappen, um noch mehr Dinge zu verstauen. Den freien Platz unter der Motorhaube löst smart mit einem sogenannten „Frunk“, der mit 15 Liter ziemlich klein ausfällt. Die Hutablage lässt sich nur ausbauen, wenn die Rückbank umgelegt wird. Unter dem Kofferraumboden, der sich komplett herausnehmen lässt, gibt es ein weiteres Staufach, wo sich zum Beispiel das Ladekabel verstauen lässt. Zwischen den Sitzen im Fond lässt sich eine Armlehne ausklappen mit zwei Cupholdern, dahinter befindet sich eine Durchreiche zum Kofferraum für Ski.
Platz und Praxistauglichkeit des smart #3 im Test
Das smart #3 Elektro-SUV überzeugt sowohl innen als auch außen mit einem äußerst ansprechenden und dynamischen Design. Der smart #3 ist bereits serienmäßig mit zahlreichen Sicherheits- und Fahrerassistenzsystemen ausgestattet. Trotz der Coupé-Form verfügt der smart #3 über ein großzügiges Platzangebot. Die 100 km/h Marke erreicht diese Modellvariante mit Allradantrieb in lediglich 3,7 Sekunden, sodass die BRABUS-Version es beschleunigungstechnisch mit so manchem Sportwagen aufnehmen kann.
Die Kofferraumkapazität des smart #3 ist leider nur unterdurchschnittlich. Sportwagenfahrende kennen das aus ihren flachen Flundern, aber der smart #3 ist ein Alltags-SUV. Wenngleich der smart #3 sich nicht so luftig anfühlt, wie er es könnte. Mit einer Länge von 4,40 Meter ordnet sich der smart #3 irgendwo zwischen VW ID.3 und ID.4 ein – elektrische SUV-Kompaktklasse also.
Es ist auch die Variante des smart, mit der längsten Ladedauer, da die Ladeleistung nur 7,2 kW AC beträgt. Basismodell ist das Modell „Pro“, mit einer 47 kWh großen Batterie (Netto) und einer Reichweite von 325 Kilometer. Am besten bedient ist die Kundschaft mit einer Variante ab „Pro+“, die das Beste aus Preis und Leistung bietet. Vier der fünf Varianten leisten üppige 272 PS, das Topmodell „Brabus“ 428 PS. Beide vollelektrisch, andere Motorvarianten gibt es nicht. Jetzt, mehr als 20 Jahre später, erfindet sich smart gezwungenermaßen neu.
- Mit einer leistungsstarken Motorenauswahl und umfangreichen Serienausstattung bietet der #3 für jeden das passende Modell.
- Für den smart #3 sind aktuell nur wenige Probleme oder eine mangelnde Zuverlässigkeit bekannt.
- Smart ist als erste, westliche Marke komplett von Verbrennern auf Elektroautos umgestiegen.
- Insgesamt ist der smart #3 bereits in der Basisversion gut ausgestattet.
- So läuft der Lenkassistent nur bis 130 km/h, was ja an sich ok wäre.
Wann kommt der smart #2?
Der sportliche Smart #3 macht trotz seiner 1,8 Tonnen Leergewicht gerade im flotten Galopp richtig neue online casino Laune, auch wenn 180 km/h Spitzentempo für diese Motorleistung allzu wenig sind. Für Einsteiger bleibt die kleinere 49-kWh-Batterie, mit einer weniger ausgefeilten Lithium-Eisen-Phosphat-Chemie, die für eine Reichweite von 325 km ebenfalls für den heckgetriebenen #3 homologiert ist. Der Qualcomm 811-Chipsatz und die ECARX-Software zeichnen sich durch eine gute Grafik und schnelle Reaktion aus, und die Bedienung ist insgesamt intuitiv, sobald man sich einmal daran gewöhnt hat.
Wer dem originalen smart und seinen überschaubaren Maßen nachtrauert, wird dieses wehmütige Gefühl ablegen, sobald er im Innenraum des #3 Platz nimmt. Das unterstreicht die Abkehr vom ursprünglichen smart-Konzept – der Fortwo war fast zwei Meter kürzer. Sie bieten die bessere Batterie-Technik als das Basismodell, die maximale Reichweite der Modellreihe von 455 Kilometer und schnellere Ladezeiten. Mit behutsamer Fahrweise sind realistisch 20 kWh pro 100 Kilometer möglich. Wind- und Abrollgeräusche sind im Innenraum kaum wahrzunehmen, hier hat smart gute Arbeit geleistet.
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Das Fahrverhalten des smart #3 ist eher sportlich ausgelegt, aber dennoch komfortabel. Die Motoren sind bekannt, smart bietet sie im #1 an, doch im #3 macht das deutlich mehr Spaß. In weniger als 30 Minuten kann der smart #3 so von 10 auf 80 Prozent seines Batteriestandes geladen werden, an einer Wallbox mit 22 kW dauert es etwa drei Stunden. Danach folgt der smart #3 „Pro+“, der auf 435 Kilometer kommt.
Natürlich fährt sich die herkömmliche Version des smart #3 in der Versicherung günstiger als die Brabus-Variante. Die Motoren des smart #3 sind bereits aus dem smart #1 bekannt. Die Idee war gut, die Welt aber noch nicht bereit – so lässt sich wohl am ehesten die Geschichte des smart zusammenfassen.
So läuft der Lenkassistent nur bis 130 km/h, was ja an sich ok wäre. Insbesondere, wenn die Schildererkennung auf der Autobahn plötzlich ein 5 km/h Phantomlimit erkennt, ist das Gequäke einfach nur nervig – da hilft auch der lustig herumhüpfende Leopard nicht. Wer mehr transportieren will, hat aber immerhin die Option, bis zu 1,6 Tonnen Zuglast anzuhängen (bzw. 750 kg ungebremst) – gerade bei weniger teuren und nicht extrem großen Elektroautos leider noch eine Seltenheit. Dafür ist der Kofferraum mit 370 Litern ok, aber nicht üppig, irgendeinen Kompromiss braucht es eben bei gerade mal 4,4 Metern Fahrzeuglänge. Auf der Rückbank wird deutlich, dass der Wagen in und für China produziert wird, denn im Gegensatz zu anderen Märkten sind hier alle Insassen wichtig. Ein sehr kleiner Cityflitzer, der überall einen Parkplatz findet (gerne auch mal quer zur Fahrtrichtung) und durch jede Lücke im Stadtverkehr hindurchschlüpft.