Smart #3 im Test: Stärken & Schwächen des Elektro-Coupés aus China

„Pro“ ist eher als Stadtauto konzipiert, die Brabus-Variante bietet sich für all jene an, die mit ihrem Auto vor allem Spaß haben wollen. Insgesamt wirkt der smart #3 im Vergleich zum #1 deutlich angespannter, knackiger und sportlicher. Im Test mit dem s-Pedal hält der smart #3 unangenehm ruckartig an und schafft keinen sanften Übergang aus dem Kriechen zum Stillstand, weshalb wir das One-Pedal-Driving schnell ad acta legen. Neben den manuellen Rekuperationsstufen, gibt es einen E-Pedal-Modus (im smart #3 "s-Pedal" genannt), um den smart #3 nur mit dem Gaspedal zu beschleunigen und bis zum Stillstand abzubremsen.

ADAC Urteil

Der smart #3 ist seit Anfang 2024 auf dem deutschen Markt erhältlich. Für den smart #3 sind aktuell nur wenige Probleme oder neue casinos eine mangelnde Zuverlässigkeit bekannt. Enthalten ist auch die Pannenhilfe, die jeweils bis zum nächsten fälligen Service bei einem autorisierten smart-Servicepartner greift. Ende 2023 testete die Euro NCAP den smart #3 auf seine Sicherheit. Insgesamt ist der smart #3 bereits in der Basisversion gut ausgestattet.

Premium-Version mit Premium-Ladeleistung

Das bietet noch mehr Platz, hat aber auch einige Tücken. So kommen Sie selbst ans Ziel, manuell oder automatisch. Der #3 ist eine, im Vergleich zu der geländewagenhaft gemeinten Würfel-Silhouette des #1, schnittig-coupéhafte Sportseife. Mit einer leistungsstarken Motorenauswahl und umfangreichen Serienausstattung bietet der #3 für jeden das passende Modell. Die coupéartig abfallende Dachlinie und der Dachkantenspoiler sorgen für ein sportliches sowie aerodynamisches Aussehen.

Gorden Wagener fährt mit

Alles in allem ist das smart #3 SUV aber eine gute Wahl für alle, die ein kompaktes Elektroauto suchen, das mit einem einfachen Handling und hohem Komfort überzeugt. Der smart #3 ist mit einem leistungsstarken Elektromotor ausgestattet, der beeindruckende Beschleunigungen und schnelle Reaktionszeiten bietet. Der smart #3 bietet trotz des sportlichen Fahrwerks ein äußerst komfortables und sicheres Fahrerlebnis. Doch der smarte Dreier kann nicht nur adäquat spurten, sondern auch bestens verzögern, denn das Bremssystem bietet deutlich mehr Gefühl und Biss als die meisten Konkurrenten.

Das Platzangebot vorne wie hinten ist dabei trotz der an sich überschaubaren Dimensionen allemal ordentlich, weil nicht nur Sitze und Lenksäule, sondern selbst die Pedale abgesenkt wurden und gerade im Fond lässt es sich trotz der abfallenden Dachlinie bequem sitzen. Vor allem, der hintere Überhang ist spürbar länger, um das coupéartige, abgeschrägte Heck unterzubringen, wodurch sich das Kofferraumvolumen von 323 auf 370 Liter erhöht. Mit dem #3 bietet Mercedes-Benz gemeinsam mit dem Geely-Konzern eine attraktive Alternative in der Mittelklasse zum Volvo EX30, aber auch dem neuen Škoda Elroq. Beim Laden erweist der Smart sich als recht robust, die 150 kW Ladeleistung aus dem Datenblatt übertrifft er mühelos und reproduzierbar um einige Kilowatt. Übertreibt man es auf der Autobahn nicht (oder bewegt sich außerhalb Deutschlands), sind etwas über 300 Kilometer Realreichweite mühelos machbar. Richtig Spaß machen dagegen die Beschleunigung (5,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h), der Wendekreis (10,2 Meter) und das sehr gute Fahrwerk.

Platz und Praxistauglichkeit des smart #3 im Test

Smart ist als erste, westliche Marke komplett von Verbrennern auf Elektroautos umgestiegen. Bei förderfähigen Plug-In Hybrid & Elektroautos ist der Umweltbonus als Sonderzahlung eingerechnet Nach der Übernahme von Geely werden alle smart in China gebaut. Besonders hervorzuheben ist das automatische Notbremssystem, das für den Fußgängerschutz wichtig ist. Ab der Ausstattungslinie „Premium“ spendiert smart ein zehn Zoll großes Head-up-Display.

  • Am besten bedient ist die Kundschaft mit einer Variante ab „Pro+“, die das Beste aus Preis und Leistung bietet.
  • Beschleunigung 0-100km/h
  • Ein vollelektrisches SUV-Coupé, das ebenfalls nicht als smarttypischer Zweisitzer, sondern als familientauglicher Fünfsitzer daherkommt und alles andere als untermotorisiert ist.
  • „Pro“ ist eher als Stadtauto konzipiert, die Brabus-Variante bietet sich für all jene an, die mit ihrem Auto vor allem Spaß haben wollen.

Ob sich das elektrische City-SUV im Coupé-Look lohnt und was es sonst noch zu bieten hat, verraten wir Ihnen in unserem smart #3 Testbericht. Nach der Einführung des #1 im Februar 2023 bietet smart mit dem #3 seit Anfang 2024 sein zweites Modell nach dem Rebranding an. Lesen Sie hier den ausführlichen Test des smart #3 Premium als PDF Sowohl der Smart #1 als auch das zweite Elektromodell aus China, der Smart #3, sind ein Gemeinschaftsprodukt von Mercedes und Geely. Dabei machen die verschiedenen Fahrprogramme keine großen Unterschiede bemerkbar – weder beim Drehen des Steuers – noch sonst.

Mit Ladeverlusten ergibt sich ein Verbrauch von 18,2 kWh pro 100 Kilometer Fahrstrecke. Bemüht man den automatischen Spurwechsel, muss man dem System seine Zeit geben. Ist die automatische Spurführung auf der Autobahn aktiviert, erfolgt der Spurwechsel beim manuellen Eingriff des Fahrers – also beim "Mitlenken" – oft ruppig. Der Notspurwechsel (abruptes, maximales Weglenken vom Hindernis) im ADAC Ausweichtest gelingt problemlos und unaufgeregt. Auch das ist mehr als okay – zumal in einem Elektroauto, wo man stets versucht, den begrenzten Vorrat an Energie möglichst sinnvoll einzusetzen.

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